Die meisten Bewohner der Region Mykolajiw sind nach dem russischen Angriff immer noch ohne Strom

Die Stromversorgungslage in der Region Mykolajiw bleibt nach dem massiven Raketenangriff Russlands am 28. November kritisch. Am Morgen des 29. November waren noch immer 70 % der Verbraucher in der Region ohne Strom, darunter der größte Teil des regionalen Zentrums Mykolajiw.

Russische Streitkräfte haben einen weiteren Großangriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur gestartet und dabei in vielen Regionen schwere Schäden am Stromnetz verursacht. Auch die Region Mykolajiw wurde getroffen und war von Stromausfällen betroffen.

Das örtliche regionale Energieunternehmen teilte mit, dass aufgrund erheblicher Schäden Notfallreparaturen durchgeführt würden, die Wiederherstellung der Stromversorgung jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen werde.

In Mykolajiw selbst war ein großer Teil der Stadt ohne Strom. Der Stromausfall beeinträchtigte den Betrieb von Unternehmen, den öffentlichen Nahverkehr und Krankenhäuser und erschwerte das Leben der Einwohner erheblich.

Die Regionalverwaltung hat die Bevölkerung zur Ruhe aufgerufen und sie gebeten, sich auf einen längeren Stromausfall vorzubereiten. In den Gemeinden werden sogenannte „Notfallstationen“ eingerichtet, an denen sich die Menschen aufwärmen, ihre Handys aufladen und das Internet nutzen können.

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