Ab 40 Jahren verändert sich der Körper: Der Stoffwechsel verlangsamt sich, hormonelle Veränderungen setzen ein und das Risiko chronischer Erkrankungen – kardiovaskulärer, muskuloskelettaler und metabolischer Art – steigt. Deshalb ist es in diesem Alter besonders wichtig, auf die Ernährung zu achten. Ernährungswissenschaftler empfehlen, auf Produkte mit Antioxidantien, gesunden Fetten, Proteinen und Kalzium zu setzen. Diese tragen dazu bei, den Alterungsprozess zu verlangsamen und Energie, Immunsystem sowie die Gesundheit von Herz, Haut und Knochen zu unterstützen. (Verfasst von EatThis.com).
Mit zunehmendem Alter nimmt unser Körper Nährstoffe weniger effizient auf und verbraucht weniger Energie, doch unser Bedarf an Nährstoffen bleibt gleich oder steigt sogar. So kann beispielsweise Kalziummangel ab 40 Jahren zu Knochenschwund, Rückenschmerzen und Muskelabbau führen, während übermäßiger Verzehr, selbst gesunder Lebensmittel, Gewichtszunahme und Bluthochdruck zur Folge haben kann. Ernährungswissenschaftlerin Trista Best betont: „Ab 40 sollte Ihre Ernährung reich an Antioxidantien und entzündungshemmenden Inhaltsstoffen sein.“.
7 wichtige Lebensmittel für Ihre Ernährung ab 40
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Beeren – Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren: reich an Antioxidantien, die Entzündungen im Körper reduzieren; die Vitamine A und C verbessern den Hautzustand und tragen zur Erhaltung der Hautelastizität bei. Blaubeeren beispielsweise liefern in einer Tasse bis zu 4 g Ballaststoffe und etwa 25 % des Tagesbedarfs an Vitamin C.
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Nüsse und Samen – Mandeln, Pistazien, Walnüsse, Chiasamen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne: Sie sind eine Quelle für Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E, die die Hautelastizität, das Immunsystem und die Herzgesundheit unterstützen. Studien zeigen, dass der regelmäßige Verzehr von Walnüssen im mittleren Lebensalter mit einer besseren Gesundheit einhergeht.
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Fettreiche Fische wie Lachs, Thunfisch und Sardinen sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen hemmen, die kognitive Funktion unterstützen und das Risiko für Alzheimer verringern können. Omega-3-Fettsäuren tragen außerdem zu einem gesunden Herzrhythmus und einem ausgeglichenen Cholesterinspiegel bei.
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Blattgemüse – Spinat, Grünkohl, Mangold: reich an Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen, helfen, Zellen und DNA vor Schäden zu schützen, stärken die Knochen und unterstützen die Verdauung.
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Avocados sind reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, die die Herzgesundheit und die Hautelastizität fördern und den Appetit zügeln. Besonders ab 40 Jahren, wenn sich der Hormonhaushalt verändert, können Avocados von Vorteil sein.
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Kalziumreiche Lebensmittel wie Joghurt, Käse, Brokkoli, grünes Blattgemüse, Mandeln und Meeresfrüchte sind wichtig für den Knochenschutz und beugen Osteoporose vor. Auch der Verzehr von Fisch mit Gräten wie Lachs, Sardinen und Sardellen ist empfehlenswert.
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Eiweiß – Ab 30 Jahren beginnt der Körper, Muskelmasse zu verlieren, daher ist eine regelmäßige Eiweißzufuhr ab 40 Jahren von entscheidender Bedeutung. Frühstück mit Eiern oder Lachs, Mittagessen mit Salat und Meeresfrüchten, Abendessen mit Hähnchen oder Fisch sind einfache Beispiele für eine ausgewogene Eiweißernährung.
Ergänzen Sie Ihre tägliche Ernährung mit Beeren als Snack oder Dessert. Essen Sie 2–3 Portionen fetten Fisch pro Woche. Ersetzen Sie einige Ihrer üblichen Snacks durch Nüsse oder Samen. Ergänzen Sie Ihre Mahlzeiten mit einer großzügigen Portion Blattgemüse und geben Sie Avocado in Salate oder auf Toast. Achten Sie täglich auf kalziumreiche Lebensmittel, insbesondere wenn Ihre körperliche Aktivität nachlässt. Denken Sie daran, dass es ab 40 Jahren wichtiger ist, nicht nur ausreichend Protein zu konsumieren, sondern auch regelmäßig Sport zu treiben – idealerweise Krafttraining, das Muskelmasse und Stoffwechsel unterstützt.
Bei gesunder Ernährung ab 40 geht es nicht um Diäten, die „für jeden geeignet“ sind, sondern darum, sich an die Veränderungen des Körpers anzupassen. Die richtigen Lebensmittel können Ihnen helfen, Ihre Gesundheit, Energie und Lebensqualität zu erhalten. Statt einfach nur „weniger zu essen“, geht es darum, „besser zu essen“ – und das muss kein Vermögen kosten.

