In der Region Poltawa hegen Ermittler den Verdacht, dass der Geschäftsführer eines Bauunternehmens und ein Privatunternehmer während der Sanierung des Poltawavodokanal-Sammelkanals Haushaltsgelder veruntreut haben. Dies teilte die regionale Staatsanwaltschaft mit.
Den Ermittlungen zufolge schloss das Unternehmen einen Vertrag mit einer Bau- und Montagefirma ab. Laut den Strafverfolgungsbehörden überschätzte der Auftragnehmer den Umfang und die Kosten der auszuführenden Arbeiten und veruntreute dabei rund 1,8 Millionen Hrywnja aus dem Budget.
Der private Unternehmer, der die technische Überwachung durchführen sollte, hat nicht nur die Verstöße nicht erkannt, sondern auch zu deren Verschleierung beigetragen, indem er die Abnahmebescheinigungen mit falschen Angaben unterzeichnete.
Der Direktor des Bauunternehmens wurde über den Verdacht der widerrechtlichen Aneignung fremden Eigentums durch Amtsmissbrauch gemäß Artikel 191 Absatz 5 des ukrainischen Strafgesetzbuches informiert, begangen in besonders großem Umfang während der Zeit des Kriegsrechts.
Dem Unternehmer wird Beihilfe zu diesem Verbrechen vorgeworfen – Teil 5, Artikel 27, Teil 5, Artikel 191 des Strafgesetzbuches der Ukraine.

