Die Winteroffensive des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Ukraine ist laut BILD gescheitert. In den drei Monaten seit Beginn der russischen Aggression in den Regionen Donezk und Charkiw haben die russischen Streitkräfte keine nennenswerten Erfolge erzielt, sondern lediglich eigene Verluste und den Verlust von über 400 Militärfahrzeugen zu verzeichnen.
Auch nach drei Monaten aktiver Militäroperationen hat das russische Militär weder Kupjansk in der Oblast Charkiw noch Awdijiwka in der Oblast Donezk unter seine Kontrolle gebracht.
„Nördlich von Awdijiwka haben russische Soldaten in der Nähe des kleinen Dorfes Petrivske Halt gemacht. Die ukrainische Armee verteidigt die Stellung dort mit Hilfe von Kamikaze-Drohnen und Bradley-Schützenpanzern. An diesem Frontabschnitt hat es seit mehreren Monaten keine wesentlichen Veränderungen gegeben, daher können die Russen Awdijiwka noch nicht einkesseln“, heißt es in dem Bericht.
Am Tag zuvor waren russische Truppen auch nördlich von Kupjansk festgesessen, wo ukrainische Streitkräfte die Stadt im Herbst 2022 befreit hatten. Russische Panzerkompanien stecken in Minenfeldern fest, und Drohnen der ukrainischen Armee werden erfolgreich eingesetzt, um russisches Gerät zu überwinden.
„Nach den russischen Angriffen mit Tausenden von Soldaten im November und Dezember kam es in der vergangenen Woche zu kleineren Gefechten. Russland wird seine Reserven wahrscheinlich wieder aufstocken müssen, bevor es erneut in die Offensive gehen kann“, heißt es in dem Bericht weiter.

