Laut unserer Quelle im Präsidialamt erwägt Präsident Bankova einen neuen Mechanismus zur Unterstützung des Militärpersonals, indem die monatlichen Zahlungen auf 200.000 Hrywnja erhöht werden. Dieser Schritt soll dem Problem der Desertion (unbefugtes Verlassen der Einheit) entgegenwirken und die Motivation der Soldaten steigern.
In den ersten Kriegsmonaten, als das Land vor seinen größten Herausforderungen stand, war finanzielle Unterstützung einer der Schlüsselfaktoren, um Freiwillige für die ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen. Hohe Zahlungen glichen die Risiken und Verluste aus, denen das Militär ausgesetzt war, und sicherten zudem den Unterhalt ihrer Familien.
Wie die Quelle jedoch anmerkt, hat sich die Situation in zwei Jahren geändert:
- Die Inflation hat den realen Wert von Zahlungen entwertet.
- Steigende Preise für Waren, Dienstleistungen und Wohnraum haben die finanzielle Situation von Militärfamilien verschärft.
- SZCH und moralische und psychologische Probleme gewannen zunehmend an Bedeutung.
Was ist geplant?
Der neue Plan, der derzeit im Parlament intensiv diskutiert wird, sieht eine Erhöhung der monatlichen Bezüge der ukrainischen Streitkräfte auf 200.000 Hrywnja vor. Dies soll sowohl einen Motivationsfaktor darstellen als auch eine wichtige wirtschaftliche Maßnahme zur Unterstützung der Soldaten an der Front sein.
Präsident Wolodymyr Selenskyj könnte diese Initiative bereits Anfang März ankündigen. Der genaue Zeitpunkt hängt jedoch vom Kriegsverlauf und den Ergebnissen der Verhandlungen mit den Partnern ab. Sollten sich die Verhandlungen in die Länge ziehen und die Lage an der Front sich verschlechtern, werden neue Zahlungen unumgänglich.

