Am Freitagabend, dem 21. Juni, wurde in Kiew ein ehemaliger Soldat der 32. Separaten Mechanisierten Brigade von einem Jugendlichen brutal zusammengeschlagen. Die Polizei nahm den Verdächtigen fest, doch die Schwester des Opfers gab später bekannt, dass er wieder freigelassen worden sei.
Die Ermittlungs- und Einsatzgruppe sowie die Streifenpolizisten vor Ort haben vorläufig festgestellt, dass es aufgrund eines plötzlichen Streits zu einer Schlägerei zwischen einem Mann und einem 17-jährigen Jungen kam. Zwei erwachsene Freunde des Jungen wurden Zeugen der Auseinandersetzung.
Die Polizei brachte alle Beteiligten des Vorfalls zur Polizeiwache in Darnyzja, um die Umstände zu klären. Das Opfer wurde zur gerichtsmedizinischen Untersuchung überwiesen, um den Schweregrad der Verletzungen festzustellen.
Der Vorfall wurde im Einheitlichen Register für Vorverfahrensermittlungen wegen vorsätzlicher leichter Körperverletzung erfasst. Diese Straftat wird mit einer Geldstrafe von 50 bis 100 steuerfreien Mindesteinkommen, gemeinnütziger Arbeit von 150 bis 240 Stunden, Arbeitsdienst von bis zu einem Jahr, Bewährung von bis zu zwei Jahren oder Freiheitsentzug für denselben Zeitraum geahndet. Die Vorverfahrensermittlungen dauern an, so die Polizei.

