Die Strafverfolgungsbehörden haben den Verdacht geäußert, dass ein Ausbilder eines regionalen Rekrutierungs- und Sozialzentrums die rechtmäßigen Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte während einer Sonderperiode behindert haben soll. Dies teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.
Der Oberfeldwebel suchte gezielt nach Wehrpflichtigen, die den Wehrdienst verweigern wollten, und half ihnen gegen eine finanzielle Belohnung dabei, dieses Problem zu lösen. Insbesondere vermittelte er Folgendes:
- Fluchten von Soldaten, die von der Aufgabe ihrer Einheit zurückkehrten (SZCH).
- Soldaten aus Transporten zu Militäreinheiten herausnehmen.
- Sie organisieren den Transport ihrer Angehörigen an „sichere“ Orte mit privaten Transportmitteln.
Die Kosten für diese „Dienstleistungen“ hingen vom Aufwand der jeweiligen Aufgabe ab und lagen zwischen 3.000 und 5.000 US-Dollar pro Person. Nach ersten Schätzungen verdiente der Verdächtige mehr als 21.000 US-Dollar von mindestens fünf Personen.
Ein Oberfeldwebel wurde festgenommen, als er ein weiteres Bestechungsgeld in Höhe von 10.000 US-Dollar annahm. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Polizeibeamten Folgendes:
- Entwurfsprotokolle, die illegale Aktivitäten bestätigen.
- Mobiltelefone.
- Geld im Gegenwert von über 36.000 Dollar.
- Fünf Goldbarren mit einem Gewicht von je 31 Gramm im Wert von fast 700.000 Hrywnja.
Der Verdächtige befindet sich derzeit vorsorglich in Untersuchungshaft. Die Ermittler arbeiten weiterhin daran, alle an der illegalen Machenschaft Beteiligten zu identifizieren.
Dieser Vorfall verdeutlicht einmal mehr das akute Problem der Korruption im Rekrutierungssystem der ukrainischen Streitkräfte, das ein sofortiges Eingreifen des Staates erfordert.

