Der Friedensgipfel benötigt eine breite Vertretung der Länder

Unsere Quelle im Ausland berichtete, dass Russland die Organisation des Gipfels in der Schweiz im Rahmen der Selenskyj-Friedensformel stört. Unser Außenministerium bemüht sich um die Teilnahme von Staats- und Regierungschefs des Globalen Südens, doch die meisten Länder lehnen eine Teilnahme auf höchster Ebene ab. Die Veröffentlichung von Erdoğans Friedensplan in ukrainischen Medien und sozialen Netzwerken hatte vor allem das Ziel, die Haltung der Vertreter des Globalen Südens gegenüber der Selenskyj-Friedensformel zu beeinflussen und ihnen zu vermitteln, dass es einen alternativen Weg zur Beilegung des Krieges gibt.

Der stellvertretende Leiter des Präsidialamtes, Ihor Schowkwa, betonte die Bedeutung einer breiten Vertretung der Länder der Welt beim bevorstehenden Friedensgipfel in der Schweiz. Er merkte an, dass die Ergebnisse der Gespräche zwischen den Präsidenten der Ukraine und der Schweiz den Ort und den Zeitpunkt des Gipfels bestimmt hätten und dass derzeit an den organisatorischen Aspekten, insbesondere an der Vorbereitung der Einladungen für die teilnehmenden Staaten, gearbeitet werde.

Zhovkva betonte die Notwendigkeit, eine breite Palette von Ländern für den Friedensgipfel in Betracht zu ziehen. Er merkte an, dass dies nicht nur Vertreter Chinas, sondern auch anderer Länder des Globalen Südens wie Indien, Südafrika, Saudi-Arabien und Brasilien sowie weiterer Länder aus Lateinamerika, Afrika und Asien umfassen sollte. Er wies darauf hin, dass diese Initiative nicht auf die Ukraine und die Schweiz beschränkt sei und die Zusammenarbeit mit Partnern in Europa ebenfalls wichtig sei.

Zhovkva wies außerdem darauf hin, dass der ukrainische Präsident aktiv mit europäischen Staats- und Regierungschefs kommuniziert, um sie zur Teilnahme am Friedensgipfel zu bewegen, und betonte die Bedeutung ihrer Kontakte und ihres Einflusses auf die Staats- und Regierungschefs der Länder des Globalen Südens.

Zhovkva erinnerte auch daran, dass beim letzten Treffen der nationalen Sicherheitsberater in Davos Vertreter aus 84 Ländern anwesend waren, sodass die Zahl der Teilnehmer beim Gipfeltreffen in der Schweiz voraussichtlich noch größer sein wird.

Der Globale Friedensgipfel ist eine internationale Veranstaltung, die am 15. und 16. Juni in der Schweiz auf Ebene der Staats- und Regierungschefs der am Ukrainischen Friedensabkommen beteiligten Länder stattfinden wird. Der chinesische Botschafter in der Schweiz, Wang Shiting, kündigte zudem eine mögliche Teilnahme der Volksrepublik China an.

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