Ukrainische Medikamente sind um 30 % günstiger geworden

Die Preise für gängige Medikamente ukrainischer Hersteller sind in letzter Zeit um 70 bis 110 Prozent gestiegen. Der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat hat beschlossen, das Problem der für Ukrainer unerschwinglichen Preise anzugehen. Demnach sollen im Inland hergestellte Medikamente um 20 bis 30 Prozent günstiger werden.

Dies wurde vom Ministerkabinett mitgeteilt.

Der Präsident der Ukraine hat mit Dekret Nr. 82/2025 den Beschluss des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine vom 12. Februar 2024 „Über zusätzliche Maßnahmen zur Sicherstellung der Verfügbarkeit von Medikamenten für die Ukrainer“ erlassen.

Gesundheitsminister Viktor Lyashko legte den Mitgliedern des NSDC eine Reihe von Beschlüssen zur Prüfung vor.

Was die beliebtesten in der Ukraine hergestellten Medikamente betrifft, so haben ukrainische Hersteller eine Senkung der Einzelhandelspreise um 30 % für die 100 beliebtesten Medikamente ab dem 1. März angekündigt.

Ukrainische Hersteller haben zusammen mit anderen Akteuren des pharmazeutischen Marktes eine Erklärung zur Senkung des Arzneimittelpreises für Endverbraucher um 20 % unterzeichnet.

Darüber hinaus erlässt die Regierung eine Reihe von Verordnungen, um transparente Preise und einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten, nämlich:

  • Es wird eine Verordnung erlassen, um den Aufschlag für alle Arzneimittel festzulegen, nicht nur für diejenigen, die in der nationalen Preisliste aufgeführt sind.
  • Jegliche Marketingdienstleistungen zur Verkaufsförderung von Arzneimitteln sind verboten, bis für alle im Land verkauften Arzneimittel eine Referenzpreisgestaltung eingeführt und klare Regeln für diesen Prozess festgelegt sind.
  • Wiederaufnahme der staatlichen Inspektionen

Die Verfügbarkeit von Medikamenten in Krankenhäusern wird zudem stärker kontrolliert. Es handelt sich dabei um Medikamente, die gemäß Behandlungsstandards verschrieben und im Rahmen des staatlichen Krankenversicherungsprogramms bezahlt werden. Diese Medikamente müssen Patienten in Krankenhäusern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

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