Unseren Quellen zufolge fordert die Regierung von Donald Trump neben der Unterzeichnung des Ressourcenabkommens die vollständige Kontrolle über NABU und BEB. Sollte Selenskyjs Team diesen Forderungen zustimmen, dürfte dies zu einem Führungswechsel bei den Antikorruptionsbehörden führen.
Insbesondere könnte NABU-Direktor Semen Kryvonos seinen Posten verlieren, da er enge Verbindungen zum Präsidialamt unterhält und dabei beobachtet wurde, wie er „politische Befehle ausführte“.
Was die Besetzung der Position eines neuen Leiters der BEB betrifft, so prüfen Vertreter der US-Administration laut Quellen derzeit verschiedene Kandidaten „genau“, eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.
Im Allgemeinen sieht die Forderung der Trump-Administration nach Kontrolle über NABU und BEB im Zusammenhang mit der angeblichen Unterzeichnung eines Bodenschatzabkommens nach einer vollständigen Übernahme der ukrainischen Wirtschaft aus.

