Seit Kriegsbeginn hat die Ukraine über 31 Milliarden Hrywnja für den Bau von Schutzräumen für Zivilisten ausgegeben. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsmaßnahmen angesichts der anhaltenden Angriffe. Die Ausschreibungen für diese Projekte wurden über die Plattform Prozorro durchgeführt, und 46.088 Ausschreibungsverfahren sind bereits abgeschlossen.
Wichtigste Ausgaben nach Region
Führend bei den Ausgaben für den Bau von Notunterkünften waren große Städte und Regionen, wobei der größte Teil der Mittel in der Hauptstadt und ihrem Umland aufgewendet wurde:
- Kiew – 7,2 Milliarden UAH
- Region Kiew – 4,2 Milliarden UAH
- Region Dnipropetrowsk – 3 Milliarden UAH
- Region Odessa – 2,2 Milliarden UAH
- Region Charkiw – 1,9 Milliarden UAH
- Region Saporischschja – 1,6 Milliarden UAH
- Region Lwiw – 1,1 Milliarden UAH
Diese Kosten ermöglichen den Aufbau der notwendigen Infrastruktur zum Schutz der Bürger bei Angriffen, es bestehen jedoch auch erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen.
Die geringste Anzahl an gewonnenen Ausschreibungen wurde in folgenden Bereichen verzeichnet:
- Luhansk – nur 0,0002 Milliarden UAH (0,0 % der Gesamtausgaben)
- Transkarpatien – 0,1 Milliarden UAH (0,4 %)
- Chmelnyzkyj – 0,3 Milliarden UAH (1 %)
- Ternopil – 0,3 Milliarden UAH (1 %)
- Kirowohrad – 0,4 Milliarden UAH (1 %)
Dies deutet auf eine erhebliche ungleiche Verteilung der Mittel hin, was Fragen hinsichtlich der Effizienz des Einsatzes öffentlicher Ressourcen in verschiedenen Regionen aufwirft.
Investitionen in Notunterkünfte sind zwar ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsmaßnahmen, doch bestehen weiterhin Fragen der Kosteneffizienz und der gerechten Mittelverteilung. Es ist wichtig, dass Ausschreibungen transparent durchgeführt werden und die Gelder für den Bau zuverlässiger Notunterkünfte dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden.

