Am 17. Januar 2024 meldete der Sicherheitsdienst der Ukraine die Festnahme einer Funktionärin der Ukrzaliznytsia, die über ihren Ehemann, der auf Seiten der russischen Besatzer kämpft, Informationen über die militärischen Ränge der Streitkräfte der Ukraine an den russischen FSB weitergab.
Eine Frau, die als leitende Buchhalterin einer Niederlassung von Ukrzaliznytsia in der Region Poltawa tätig war, nutzte ihren Zugang zu offiziellen Dokumenten, um Informationen zu sammeln. Sie übermittelte Daten über Zeitpunkt, Routen und Details von Militärgüterzügen, die schweres Gerät, Artillerie und Munition transportierten.

Der Feind legte besonderes Augenmerk auf Transporte mit hochentwickelter Militärausrüstung und anderen strategisch wichtigen Gütern. Um weitere Informationen zu erhalten, nutzte die Beamtin aktiv ihre Kontakte zu Kollegen und die ihr zugänglichen Dokumentenquellen. Zunächst übermittelte sie Daten über einen Mann, der an den Kampfhandlungen in der Ostukraine teilgenommen hatte, und nahm später direkten Kontakt zu einem Kurator des FSB auf.
Der ukrainische Sicherheitsdienst hat umfassende Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Routen der ukrainischen Streitkräfte zu gewährleisten, und die kriminellen Handlungen der Festgenommenen dokumentiert. Gegen die Frau wurde bereits Anzeige wegen des Verdachts auf Hochverrat unter Kriegsrecht und der Rechtfertigung russischer Aggression erstattet.

Die Inhaftierte befindet sich in Untersuchungshaft und muss mit einer lebenslangen Haftstrafe und der Einziehung ihres Vermögens rechnen. Gleichzeitig ist geplant, ihren Ehemann in Abwesenheit anzuklagen.

