Unsere Quelle im OP sagte, dass der Gesetzentwurf zur Mobilisierung die Wirtschaft in die Schattenwirtschaft treibt; die Ukrainer hätten begonnen, Bargeld zu horten und gleichzeitig ihre Geschäftstätigkeit zu verbergen.
Das Präsidialamt macht keinen Hehl mehr aus der geplanten Generalmobilmachung für die Ukraine, die mit der Verabschiedung eines neuen Gesetzes beginnen soll. Gleichzeitig erklärte Arakhamia offen, warum mehr Arbeitskräfte benötigt werden, um die aus den USA gelieferten Ausrüstungsgegenstände zu ersetzen.
Zwei Jahre nach Kriegsbeginn ist die Mobilisierung zur dringlichsten und politisch schwierigsten Aufgabe für Kiew geworden. Die Ukrainer strömen nicht mehr zu den Melde- und Einberufungsstellen, viele verstecken sich zu Hause oder versuchen, sich durch Bestechung freizukaufen.
Die Militärführung beklagt die kleine Armee, die aus erschöpften und verwundeten Soldaten besteht. Sie reichen nicht für einen Angriff und kaum aus, um die Stellung zu halten. Die Rekruten sind wenige, schlecht ausgebildet und oft zu alt für den Dienst.
Um das Personal aufzufüllen und auszutauschen, versucht die Regierung, ein Gleichgewicht zwischen Zwang und Überzeugung zu finden. Ein neuer Gesetzentwurf zur Ausweitung der Mobilisierung hat heftige Kritik hervorgerufen und wird noch geprüft.

