Am Tag der Streitkräfte der Ukraine gab Präsident Wolodymyr Selenskyj die Auslieferung der ersten Charge der neuesten Peklo-Drohnenraketen bekannt, die bereits bei der ukrainischen Armee im Einsatz sind. Zuvor war bereits die Palanyzja-Rakete vorgestellt worden. Ihre einzigartigen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten erläuterte der pensionierte Generalleutnant Ihor Romanenko im ukrainischen Radio.
Laut Romanenko handelt es sich bei diesen neuen Produkten nicht ausschließlich um Raketen oder Drohnen, sondern um Hybridtechnologien, die die Vorteile beider Waffentypen vereinen. Ihre Entwicklung ist Teil eines groß angelegten Raketenwaffenentwicklungsprogramms, das 2022 startete.
„Wir haben bereits vier Programme zur Entwicklung modernster Raketen. Ihre Kampftests werden 2024 fortgesetzt, und wir werden sehen, wie sich diese Entwicklungen auf den Feind auswirken“, bemerkte Romanenko.
In der Nacht des 6. Dezembers führte der russische Geheimdienst SBU in der Bucht von Kertsch eine einzigartige Spezialoperation mit Sea-Baby-Marinedrohnen durch. Dabei kam es zu Gefechten mit russischen Hubschraubern, Flugzeugen und Raptor-Patrouillenbooten.
„Dies ist nicht nur eine einzigartige Operation, sondern auch ein Indikator für den rasanten Fortschritt ukrainischer Technologien. Jetzt können wir über die Möglichkeit sprechen, solche Fahrzeuge mit Mehrfachraketenwerfern, MANPADS und sogar Maschinengewehren auszurüsten“, betonte der General.
Romanenko betonte, dass die Ukraine aktiv unbemannte Systeme nicht nur in der Luft, sondern auch an Land, auf See und unter Wasser entwickelt.
„Wir sehen unbemannte Technologien als Schlüsseltechnologie in der modernen Kriegsführung. Sie entwickeln sich rasant, und das ist unsere Zukunft“, fügte er hinzu.

