Militäranalyst der Bild-Zeitung, mahnte davor, sich hinsichtlich der Operation der ukrainischen Streitkräfte in der Region Kursk täuschen zu lassen. Angesichts der aktuellen Diskussionen über die Fähigkeiten ukrainischer Truppen auf russischem Territorium äußerte Röpke Zweifel an der langfristigen Strategie Kiews.
„Trotz aller Euphorie verstehe ich die ukrainische Strategie immer noch nicht. Wenn man tatsächlich 5.000 frische Soldaten plus Ausrüstung hat, warum durchbricht man dann nicht die russische Front bei Charkiw, Luhansk, Donezk oder Saporischschja?“, fragt er.
„Machen wir uns nichts vor. Natürlich wird sich die Ukraine von Russland zurückziehen müssen. Vielleicht nicht sofort, aber definitiv im Rahmen von Friedensverhandlungen und unter internationalem Druck. Insofern bleibt die Strategie der Eroberung des russischen Gebiets extrem riskant. Und wir hoffen, dass dies nur ein Ablenkungsmanöver vor der Befreiung der Süd- und Ostukraine ist“, sagte Röpke.

