Große Apothekenketten in der Ukraine versprechen, die Kosten für Medikamente zu senken

In der Ukraine haben die größten Apothekenketten die Erklärung zur Verfügbarkeit von Medikamenten unterzeichnet. Das Dokument sieht eine Senkung der Arzneimittelkosten auf allen Stufen vor – vom Hersteller bis zum Endverbraucher. Die Initiative zielt darauf ab, die Verfügbarkeit von Medikamenten für die Bevölkerung zu verbessern.

Dies ist auf der Website des Apothekerverbandes der Ukraine (APAU) vermerkt.

Die Apothekenketten riefen außerdem die Hersteller und Händler dazu auf, das Dokument zu unterzeichnen und die Preise für ihre Produkte zu senken.

Gemäß den Vereinbarungen übernahmen die Unterzeichner der Erklärung folgende Verpflichtungen:

  • Die Hersteller werden die Verkaufspreise aller registrierten Arzneimittel gegenüber den am 1. Januar 2025 geltenden Preisen senken.
  • Die Distributoren werden die Großhandelspreise proportional senken, indem sie dem Hersteller einen ähnlichen Rabatt auf seine Gewinnspanne gewähren.
  • Apotheken werden die Einzelhandelspreise senken, indem sie ihren Aufschlag auf rabattierte Medikamente proportional reduzieren.

Laut den Unterzeichnern werden solche Maßnahmen eine kumulative Senkung der Arzneimittelkosten für die Endverbraucher ermöglichen.

Garantien und Kontrolle der Umsetzung von Vereinbarungen

Die Unterzeichner der Erklärung verpflichteten sich, versteckte Preiserhöhungen oder Änderungen der Liefersysteme zu verhindern, die Vereinbarungen zur Senkung der Arzneimittelkosten untergraben könnten. Die Vertriebsunternehmen müssen zudem eine gleichmäßige Verteilung der Arzneimittel in der gesamten Ukraine gewährleisten, um Versorgungsengpässe zu vermeiden.

Verstößt eine der Parteien gegen ihre Verpflichtungen, haben die anderen Teilnehmer der Initiative das Recht, Branchenverbände und Marktaufsichtsbehörden einzuschalten, um die Teilnahme der betreffenden Partei am Programm überprüfen zu lassen. Darüber hinaus vereinbarten die Unterzeichner die Zusammenarbeit mit den Kartellbehörden, um Missbrauch auf dem Arzneimittelmarkt zu verhindern.

Wann tritt die Erklärung in Kraft?

Die Initiative soll am 1. März 2025 in Kraft treten.

Aktuell haben Vertreter der Apothekenketten „Apteka 9-1-1“, „Bazhaemo Zdorovya“, „Apteka ANTs“, „Apteka Dobrogo Dnya“ und „Apteka Podorozhnyk“ die Erklärung unterzeichnet. Das Dokument steht allen Akteuren des pharmazeutischen Marktes offen, die sich für transparente Arzneimittelpreise einsetzen.

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