Das Bezirksgericht Pidhayets der Region Ternopil hat in einem Fall von groß angelegtem illegalem Holzeinschlag, an dem ein Försterassistent beteiligt war, ein Urteil gefällt. Das Gericht befasste sich mit dem Strafverfahren Nr. 605/412/23.
Den Ermittlungen zufolge fällte der Beschuldigte in den Waldgebieten des Unternehmens nahe des Dorfes Volitsa im Bezirk Ternopil vorsätzlich und illegal Bäume verschiedener Arten. Die Fällarbeiten erfolgten ohne die erforderliche Genehmigung – eine sogenannte Holzfällgenehmigung – und unter Verstoß gegen die Umweltgesetzgebung und das ukrainische Forstgesetz.
Laut Akte wurden insgesamt 900 Bäume illegal gefällt. Experten zufolge verursachten diese Handlungen Umweltschäden in Höhe von 3.326.665,35 Hrywnja, was die gesetzlich festgelegte Schwelle für schwerwiegende Folgen deutlich übersteigt.
Das Gericht befand den Försterassistenten für schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und einem Monat. Darüber hinaus wurde ihm für die Dauer von drei Jahren das Recht entzogen, organisatorische, leitende und administrative Positionen im Forstsektor zu bekleiden.
Das Gericht gab auch der Zivilklage der staatlichen Umweltinspektion in der Region Ternopil vollumfänglich statt und entschied, dass 3.905.784,87 UAH von der verurteilten Person als Entschädigung für den verursachten Umweltschaden einzutreiben seien.
Das Urteil des Gerichts ist noch nicht rechtskräftig. Die Parteien haben das Recht, innerhalb von 30 Tagen nach dessen Verkündung Berufung einzulegen.

