In der Region Ternopil wurde ein Strafverfahren gegen einen Beamten des Stadtrats von Zboriv eingeleitet, der im Verdacht steht, Kriegsveteranen und Kämpfer betrogen zu haben. Dies teilte die Pressestelle der regionalen Polizei mit.
Laut ersten Ermittlungsergebnissen nutzte der Beamte das regionale Programm „Care“, das finanzielle Unterstützung für Verteidigungskräfte bietet, aus und bot mehreren Veteranen Hilfe an. Während des Auszahlungsprozesses verlangte er jedoch, dass ihm ein Teil der bewilligten Gelder in bar zurückgezahlt werde.
Mindestens drei Fälle von Veruntreuung sind derzeit bekannt. Die vom Beamten illegal erhaltenen Beträge beliefen sich auf 17.000 bis 38.000 Hrywnja. Dieses Geld war für die Behandlung und Rehabilitation von Soldaten bestimmt, landete aber stattdessen in der Tasche des Beamten.
Die Ermittler stufen die Handlungen des Angeklagten gemäß Artikel 190 des ukrainischen Strafgesetzbuches als Betrug ein. Es läuft eine Voruntersuchung, um alle Umstände und die Anzahl der Opfer zu klären.

