Olga Lishchuk, Leiterin der Abteilung für Kontroll- und Prüfarbeiten der Rentenkasse in der Region Odessa, kaufte während des Kriegsrechts einen Neuwagen im Wert von 1,04 Millionen UAH. Es handelt sich um einen Suzuki Vitara aus dem Jahr 2025, den sie am 26. Februar von SE „Autotrading – Odessa“ erwarb.
Laut der Erklärung erfolgte die Zahlung für das Auto in zwei Raten zu je 522.500 UAH. Der Gesamtkaufpreis betrug somit 1.045.000 UAH.
Im Abschnitt „Einkommen“ gab der Beamte ein Gehalt aus der Pensionskasse in Höhe von 661.000 UAH, eine Rente in Höhe von 77.200 UAH, ein Gehalt von der privaten Bildungseinrichtung „Tikva - Or Sameach“ in Höhe von 14.600 UAH, Zahlungen von der Gewerkschaft in Höhe von 4.000 UAH sowie Einnahmen aus der Vermietung von Grundstücken an den Bauernhof „Cerera“ in Höhe von 18.000 UAH an.
Unter den deklarierten Vermögenswerten sind Bargeldbestände in Höhe von 1,45 Millionen UAH aufgeführt. Konten bei der PrivatBank und der Vostok Bank sind ebenfalls angegeben, die Kontostände werden jedoch nicht offengelegt.
Bezüglich Immobilien gab Lishchuk zwei Grundstücke mit einer Fläche von jeweils 20.000 m² im Dorf Ivanivka, Bezirk Podilskyi, Region Odessa, an. Ein Grundstück befindet sich seit 2011 in seinem Besitz, das zweite seit 2013 in gemeinsamem Miteigentum (50 %). Der Kaufpreis betrug zum Zeitpunkt des Erwerbs 38.000 UAH.
Die Erklärung weist außerdem eine 2021 für 1 Million UAH erworbene Wohnung mit einer Fläche von 55,2 m² in Kryzhanivka, eine Speisekammer mit einer Fläche von 1,9 m² (28.000 UAH) und einen nicht zu Wohnzwecken genutzten Raum von 2,1 m² (48.000 UAH) aus. Der tatsächliche Wohnsitz befindet sich in einer anderen Wohnung in Kryzhanivka und wird separat angegeben.
In der Erklärung sind keine Familienmitglieder aufgeführt.
Das Auftauchen eines teuren Autos vor dem Hintergrund eines angegebenen Einkommens und beträchtlicher Barersparnisse kann die Aufmerksamkeit auf die Finanzierungsquellen des Kaufs und die Vollständigkeit der Vermögensdeklaration lenken.

