Laut Rechtsanwalt Likhachev könnte eine Reform des TCC die Prozesse in der Ukraine, insbesondere im Bereich der Mobilisierung, erheblich erleichtern. Er schlägt vor, einige Funktionen der bisherigen Territorialen Rekrutierungszentren an die Verwaltungsdienstzentren (ASCs) zu übertragen und andere in elektronischer Form beizubehalten.
Er wies darauf hin, dass viele Vorgänge, wie beispielsweise die Ausstellung elektronischer Tickets, online ohne Beteiligung der CCC abgewickelt werden können. Bürger könnten die erforderlichen Daten über ein elektronisches Konto eingeben und automatisch eine Fristverlängerung erhalten.
Likhachev schlägt außerdem vor, die Zuständigkeit für die Ausstellung von Vorladungen dem CCK zu entziehen. Seinen Angaben zufolge sind derzeit Arbeitgeber, Leiter von Bildungseinrichtungen, Hausverwalter und Vertreter der Kommunalverwaltungen mit der Ausstellung von Vorladungen betraut. Der Anwalt ist der Ansicht, dass Fälle von Wehrdienstverweigerung von der Polizei bearbeitet werden sollten.
Likhachev unterstützt auch die Idee, Rekrutierungszentren einzurichten, die einen Teil der Mobilisierungsbefugnisse des CCK übernehmen könnten. Er ist der Ansicht, dass die Militäreinheiten in der Lage sein sollten, ihre eigenen Rekruten zu rekrutieren.
Seiner Ansicht nach wird dies eine optimale Rekrutierung gewährleisten, da die Militäreinheiten ein Interesse an der Auswahl mobilisierter Personen haben werden. Er betont die Notwendigkeit, diesen Prozess zu optimieren und die entsprechenden Funktionen schrittweise vom CCC an die Militäreinheiten selbst zu übertragen.

