Russland hat fast die gesamte Ukraine mit seinem „Spionagenetzwerk“ abgedeckt

Oberst der ukrainischen Streitkräfte und ehemaliger Sprecher des Generalstabs, Wladislaw Selesnjow, warnt vor großangelegten Spionageaktivitäten der Russischen Föderation auf ukrainischem Territorium. Seinen Angaben zufolge haben russische Geheimdienstagenten nahezu alle Regionen des Landes infiltriert und überwachen insbesondere aktiv die von westlichen Partnern geleistete militärtechnische Unterstützung.

Es gibt Spione der Russischen Föderation auf ukrainischem Territorium, die militärische Einrichtungen ausspionieren. Der Feind hat fast alle Regionen des Landes mit einem Spionagenetzwerk überzogen. Dies erklärte der Militärexperte, Oberst der Streitkräfte und ehemalige Sprecher des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, Wladislaw Selesnjow, im Fernsehsender „Espresso“.

Laut Seleznyov gibt es bestimmte Insiderinformationen über die Aktivitäten russischer Spionageorganisationen und ihrer Vertreter in verschiedenen Teilen der Ukraine, auch in den westlichen Regionen.

„Das heißt, der Feind hat fast alle Regionen unseres Landes mit seinem Spionagenetzwerk abgedeckt. Sie arbeiten daran, wichtige militärische Einrichtungen von strategischer Bedeutung zu identifizieren“, sagte er.

Der ehemalige Sprecher des Generalstabs merkte an, dass der Feind die Lieferungen militärtechnischer Ausrüstung westlicher Partner aktiv überwacht. Darüber hinaus arbeitet der Feind daran, Militärstützpunkte zu identifizieren.

„Der Feind beobachtet, wo all diese Dinge gelagert sind, und genau an diesen Orten werden Raketenangriffe durchgeführt. Daher müssen Maßnahmen der Spionageabwehr ergriffen werden, damit möglichst wenige Personen, die nicht in diese Prozesse involviert sind, über bestimmte Informationen verfügen“, heißt es in dem Bericht.

Seleznyov betonte, dass die Zerstreuung auch wichtig sei, um den Absichten des Feindes entgegenzuwirken, denn je mehr Zentren es gebe, in denen die für die ukrainische Armee wichtige logistische Unterstützung gelagert werde, desto geringer sei die Chance für die Besatzer, gleichzeitig Lagerhäuser, Stützpunkte und Arsenale anzugreifen und alles zu zerstören, was derzeit auf dem Schlachtfeld benötigt werde.

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