Die Sängerin Loboda löste in Norwegen wegen der ukrainischen Flagge einen Skandal aus.

Svetlana Loboda geriet nach einem Konzert in Oslo in eine hitzige Debatte, nachdem ihr Umgang mit der ukrainischen Flagge online heftige Kritik hervorgerufen hatte. Obwohl die Sängerin aktiv auf den ukrainischen Markt zurückkehrt und angekündigt hat, ein Stadion in Kiew füllen zu wollen, warf der Vorfall viele Fragen auf.

Laut Publikum war der Auftritt in der norwegischen Hauptstadt emotional: Loboda interagierte aktiv mit den Zuschauern, sang ihre größten Hits und versprühte viel Energie. Am Ende der Show ereignete sich jedoch ein Moment, der für Kontroversen sorgte. Als Fans der Künstlerin die ukrainische Flagge überreichten, erstarrte das Publikum – Augenzeugen zufolge – förmlich vor Spannung. Alle hofften, die Sängerin würde die Flagge triumphierend auf der Bühne entrollen.

Doch es kam anders: Loboda hielt das zerknitterte Tuch nur wenige Sekunden in den Händen, dann reichte sie die Flagge ihrer Tänzerin, die sie hinter die Bühne brachte. Diese Geste wurde im Internet von vielen als demonstrative Respektlosigkeit kritisiert.

Kommentatoren verglichen das Verhalten des Künstlers mit dem von Musikern weltweit, die bei Konzerten regelmäßig ihre Unterstützung für die Ukraine demonstrieren. Als Beispiel nannten sie Imagine Dragons, die bei jedem Auftritt in Europa die ukrainische Flagge hissen und sie in ihre Show einbinden.

Die Reaktionen des Publikums fielen jedoch gemischt aus. Einige Nutzer erinnerten daran, dass Loboda die Restaurierung mehrerer Häuser in Irpin finanziert und sich wiederholt öffentlich für die Ukraine ausgesprochen hatte. Ihrer Ansicht nach könnte der Vorfall in Oslo ein banales Missverständnis oder eine Verwirrung auf der Bühne gewesen sein.

Auch der Fernsehmoderator Anatoly Anatolych, Trauzeuge und langjähriger Freund der Sängerin, äußerte sich zu dem Vorfall. Er veröffentlichte ein Foto von Loboda mit einer gelb-blauen Flagge. Nutzer stellten jedoch schnell fest, dass das Bild aus dem Jahr 2023 stammte, als die Künstlerin ein ukrainischsprachiges Album vorstellte, und dass es nichts mit dem Vorfall in Oslo zu tun hat.

Die Diskussion wird online fortgesetzt, und Lobodas Verhalten auf der Bühne hat eine neue Runde von Fragen über ihre Haltung zur ukrainischen Identität und ihre öffentliche Position aufgeworfen.

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