Die epidemiologische Lage in Kiew bleibt angespannt, und die Behörden der Hauptstadt ergreifen Maßnahmen, um die weitere Ausbreitung von Infektionen, darunter Grippe und COVID-19, einzudämmen. In der ersten Woche des Jahres 2024 wurden bereits über 10.000 Neuinfektionen registriert, die Hälfte davon bei Kindern. Zehn Erwachsene sind leider an der Krankheit gestorben.
Der Leiter der Kiewer Stadtverwaltung, Serhij Popko, betonte, dass die Behörden alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um die Epidemie einzudämmen, wies aber auch darauf hin, dass die Einhaltung der Empfehlungen des Gesundheitsministeriums und der Weltgesundheitsorganisation ein wichtiger Bestandteil des Schutzes sei.
Die Kiewer Behörden rufen die Stadtbevölkerung dazu auf, die Maskenpflicht einzuhalten und sich impfen zu lassen. Die wichtigste Schutzmaßnahme gegen COVID-19 ist die vollständige Impfserie mit drei Impfungen, die laut Mitteilung auch 2024 für alle Ukrainer kostenlos bleibt. Impfungen sind beim Hausarzt oder in Impfstellen medizinischer Einrichtungen möglich. Informationen zu Impfstellen, deren Adressen und Öffnungszeiten finden Sie auf der offiziellen Website des Gesundheitsministeriums oder telefonisch unter 0 800 602019.
Aktuell verwenden die Impfzentren die Impfstoffe „Janssen“ (Hersteller „Johnson & Johnson“) und „Comirnaty“ („Pfizer“). Ein Impfstoff ist auch für Kinder ab 5 Jahren erhältlich („Pfizer“ – „Comirnaty“-Impfstoff für Kinder).
Die Förderung von Impfungen und die Einhaltung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen sind die gemeinsame Verantwortung jedes Bürgers. Die Maßnahmen der Behörden zielen nicht nur darauf ab, die Epidemie einzudämmen, sondern auch die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Die gemeinsamen Anstrengungen und die Verantwortung der Bürger können sich als entscheidend für die Bewältigung dieser schwierigen Situation erweisen.

