Der Sänger Melovin veröffentlichte auf Instagram ein Poster mit dem Titel „Der erste bisexuelle Held der Serie“. Daraufhin warf ihm der Fernsehsender STB vor, das Urheberrecht an Logo und Design verletzt zu haben. Melovin entgegnete, er habe absichtlich so gehandelt – um die Bereitschaft der Gesellschaft zu testen, in einer Fernsehserie Grenzen zu erweitern.
Am 5. November 2025 veröffentlichte der Sänger MELOVIN auf seinem Instagram-Account ein Poster, auf dem er als „erster bisexueller Held der Show „Der Bachelor““ zu sehen ist. Die Veröffentlichung erregte sofort die Aufmerksamkeit der Nutzer und rief eine Reaktion des Fernsehsenders selbst hervor: Vertreter von STB kontaktierten den Künstler mit Ansprüchen bezüglich der Verwendung des Logos und des visuellen Designs des Projekts und bezeichneten dies als Urheberrechtsverletzung.
Als Reaktion darauf veröffentlichte MELOVIN eine Erklärung, in der er zugab, das Design der Serie bewusst verwendet zu haben und dass das Poster ein „Laborexperiment“ gewesen sei: Der Künstler erklärte, er habe testen wollen, wie die Gesellschaft auf die Idee reagiere, Charaktere mit nicht-standardmäßiger sexueller Orientierung in den Massenmedien darzustellen. Er merkte außerdem an, dass der Beitrag „um Mitternacht verschwinden wird“ und betonte, dass das Ziel erreicht worden sei.
„ Heute um Mitternacht verschwindet der Beitrag. Ich habe die Rechte zur Verwendung des Logos des Fernsehsenders und des Projekts verletzt, und zwar absichtlich. Das Ziel ist erreicht: Ich wollte sehen, ob die Gesellschaft bereit für ein Projekt ist, das Grenzen erweitert. Und siehe da – JA. Gern geschehen. Kostenlos. In ewiger Liebe, M “, schrieb die Sängerin.
Ein Teil des Publikums reagierte positiv auf die Kampagne und lobte den Mut des Künstlers sowie die Diskussion über Inklusion im Fernsehen. Andere kritisierten MELOVIN hingegen für die Verwendung eines fremden Designs. Mehrere Nutzer stellten zudem die Kommunikationsmethoden des Senders gegenüber Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens infrage – einige äußerten sich kritisch zum Ton und Vorgehen des Social-Media-Teams von STB.

