Ukrainischer Oktopus

In Transkarpatien dokumentierte ein SBU-Beamter einen Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes, erpresste ihn anschließend und erhielt fast 500.000 US-Dollar. Ein NABU-Beamter dokumentierte ihn daraufhin. Anschließend wurden Durchsuchungen durch NABU-Ermittler durchgeführt.

Die Situation ist sehr interessant: Ein SBU-Beamter dokumentierte anderthalb Jahre lang die illegalen Aktivitäten eines Mitarbeiters des Staatlichen Grenzschutzdienstes der Ukraine, des Leiters der Grenzschutzabteilung Solomonovo, Marushchak S.V., entschied sich aber, nicht auf legalem Wege vorzugehen, sondern ihn einfach mit den über Pankush S.V. erhaltenen Daten zu erpressen.

In persönlichen Gesprächen erklärte Pankush Marushchak, wie, wohin und wie viel Geld im Austausch für das Schweigen des SBU-Beamten überwiesen werden müsse. Außerdem erhielt er Anweisungen, wie bestimmte Fahrzeuge mit Schmuggelware den Kontrollpunkt Tysa passieren könnten.

Den mir vorliegenden Daten zufolge überwies Marushchak 5.000 US-Dollar an die Krypto-Wallet des SBU-Beamten und schickte im Laufe der Zeit insgesamt bis zu 358.000 US-Dollar in verschiedenen Tranchen.

Der SBU-Beamte, der wusste, dass Marushchak jeden Monat etwa 40.000 bis 50.000 US-Dollar an illegalen Vorteilen aus seiner Tätigkeit beim staatlichen Grenzschutz der Ukraine erhält, erpresste weiterhin Geld von diesem.

Dieses Mal forderte er ein weiteres Bestechungsgeld in Höhe von 58.000 US-Dollar. Dieser illegale Vorgang wurde von Beamten der NABU erfolgreich dokumentiert.

Was wir am Ende haben: Marushchak ist der Leiter der Grenzschutzbehörde von Solomonovo, der monatlich etwa eineinhalb Millionen Hrywnja an illegalen Vorteilen erhielt und über Pankush einem SBU-Mitarbeiter ein Bestechungsgeld in Höhe von 14,5 Millionen Hrywnja zahlte.

Ein SBU-Mitarbeiter, der, anstatt den Fall zu einem Abschluss zu bringen, ein Bestechungsgeld in Höhe von 14,5 Millionen Hrywnja annahm und dann noch etwa 2,3 Millionen Hrywnja forderte, ohne monatliche Zahlungen (5 Tausend Dollar).

Es gab aber auch einen NABU-Mitarbeiter, der den gesamten illegalen Mechanismus erfolgreich dokumentierte. Und er dokumentierte lange Zeit, wie ein Grenzbeamter von einem Whistleblower bestochen wurde.

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