In Kiew werden Heizkraftwerke, Krankenhäuser und Pumpenanlagen auch im schlimmsten Fall des Winters in Betrieb bleiben, versicherte der Kiewer Stadtratsabgeordnete Oleh Kostyushko gegenüber Kyiv24. Er betonte, dass kritische Einrichtungen wie Heizkraftwerke und Krankenhäuser nicht vom Stromnetz getrennt würden, solange ihr Betrieb technisch möglich sei.
Kosciuszko betonte, dass die Hauptkesselhäuser und Wasserversorgungsanlagen mit zusätzlicher Ausrüstung und Generatoren ausgestattet sind und über einen gewissen Schutz verfügen. Selbst bei Stromausfall können diese Anlagen mit alternativen Energiequellen betrieben werden.
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hob ebenfalls die aktiven Vorbereitungen der Stadt auf die Heizperiode hervor. Er berichtete, dass die Stadtverwaltung 75 % der Kosten für alternative Energiequellen und energieeffiziente Geräte für Wohnanlagen und Wohnungsbaugesellschaften übernehmen wird. Seit Mitte Mai werden in Kiew hydraulische Tests der Heiznetze durchgeführt.
Klitschko erklärte, die Stadtverwaltung plane die Instandsetzung von über 150 Heizanlagen und 200 Heizkesseln sowie der dazugehörigen Pumpen. Alle Heizräume, die die Kapazität zulassen, seien bereits mit Generatoren ausgestattet, und Fachleute arbeiteten daran, auch leistungsstärkere Heizanlagen mit Generatoren auszustatten. Zusätzlich würden über 50 mobile Mini-Heizkessel im Stadtgebiet aufgestellt, die soziale Einrichtungen, Krankenhäuser und Geburtskliniken mit Wärme versorgen sollen.

