Im Zuge der Modernisierung der Bildungsinfrastruktur in der Hauptstadt wird die aktive Einführung von Videoüberwachungssystemen und digitalen Technologien an Schulen fortgesetzt. Wie der stellvertretende Leiter der Kiewer Stadtverwaltung, Valentyn Mondryivskyi, mitteilte, sollen bis Ende des Jahres rund 1.000 weitere Videoüberwachungskameras in Bildungseinrichtungen der Bezirke Petschersk und Dniprovsky installiert werden.
Laut Mondryivsky sind Überwachungskameras sowie zuverlässiges Internet und WLAN in den Unterkünften die Grundlage für eine moderne, sichere Lernumgebung, die den Eltern Sicherheit geben und die Effektivität des Lernprozesses gewährleisten soll.
Aktuell sind in den Schulen der Hauptstadt 1.319 Überwachungskameras, 123 Geräte mit Gesichtserkennungsfunktion und 13 Kameras in Kindergärten installiert. Die meisten Einrichtungen mit Sicherheitssystemen weisen die Bezirke Obolonskyi (47 Schulen und 55 Kindergärten) und Desnyanskyi (53 Schulen und 69 Kindergärten) auf.
Die digitale Transformation umfasst auch andere Aspekte: 396 Schulen in Kiew haben bereits Zugang zu Glasfaserinternet, 71 Schulen sind mit WLAN ausgestattet und 391 Schutzräume verfügen über Internetanschluss, was in Zeiten ständiger Luftangriffsgefahr von entscheidender Bedeutung ist.
„Sicherheit und digitale Zugänglichkeit sind heute keine Privilegien mehr, sondern eine Notwendigkeit. Wir werden die technische Ausstattung unserer Schulen weiter verbessern, damit die Kinder unter Bedingungen lernen können, die den Realitäten der Kriegszeit entsprechen“, bemerkte Mondryivskyi.
Die Stadtverwaltung betont, dass die Entwicklung von Sicherheitssystemen und digitalen Technologien in Schulen auch in Zukunft Priorität haben wird, insbesondere angesichts der Sicherheitslage im Land.

