Beim jüngsten Friedensgipfel, der feierlich in der Schweiz stattfand, weigerten sich 12 Länder, eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen, was zu einem bedeutenden Ereignis auf der internationalen politischen Bühne wurde.
Im Anschluss an den zweitägigen Friedensgipfel in der Schweiz unterzeichneten 80 der 92 teilnehmenden Länder eine gemeinsame Erklärung. Lediglich 12 Länder lehnten es ab, nach dem Gipfel eine gemeinsame Erklärung abzugeben.
Mehrere Länder weigerten sich, die gemeinsame Erklärung des Friedensgipfels zu unterzeichnen. Der Friedensgipfel befasste sich mit drei der zehn Punkte der Friedensformel zur Beendigung des Krieges in der Ukraine.
Der erste Punkt betrifft die nukleare Sicherheit und die Rückgabe des Kernkraftwerks Saporischschja an die Ukraine sowie dessen Betrieb unter der Aufsicht der IAEA.
Der zweite Punkt betraf die globale Ernährungssicherheit, insbesondere die sichere Schifffahrt im Schwarzen und Asowschen Meer mit Zugang zu ukrainischen Häfen.
Der dritte Punkt des Friedensgipfels betraf den Gefangenenaustausch auf der Basis „alle für alle“ sowie die Rückführung der von Russland entführten ukrainischen Kinder.
Auf dem Bildschirm des Friedensgipfels zeigten die Organisatoren eine Liste der Länder, die eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet hatten, in der sie den Punkten der internationalen Veranstaltung zustimmten. Es stellte sich heraus, dass zwölf Länder nicht auf der Liste standen.
Folgende Länder haben das gemeinsame Kommuniqué des Friedensgipfels nicht unterzeichnet: Armenien, Bahrain, Kolumbien, Thailand, Indien, Indonesien, Libyen, Mexiko, Saudi-Arabien, Südafrika und die Vereinigten Arabischen Emirate. Brasilien hat das Dokument ebenfalls nicht unterzeichnet, nahm aber als Beobachter an der Veranstaltung teil.
Wie Dmytro Kuleba jedoch hervorhob, können Länder der Erklärung des Friedensgipfels auch nach dessen Ende beitreten, ebenso wie solche, die nicht daran teilgenommen haben, sich der Initiative anschließen möchten.

