7 Mythen über Kaffee, an die Millionen von Menschen immer noch glauben

Kaffee zählt nach wie vor zu den beliebtesten Getränken weltweit, doch im Laufe der Jahre gab es viele kontroverse Behauptungen darüber. Neuere Studien und Expertenmeinungen zeigen, dass die meisten Befürchtungen übertrieben sind, die Sicherheit von Kaffee jedoch auch direkt von der Menge abhängt.

Experten betonen, dass moderater Kaffeekonsum dem Herzen nicht schadet und nicht, wie früher angenommen, zu Dehydrierung führt. Übermäßiger Koffeinkonsum kann jedoch Schlaflosigkeit, Angstzustände, Bluthochdruck, Sodbrennen und Magenreizungen verursachen.

Was ist über die häufigsten Mythen bekannt?

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, man müsse kochendes Wasser über den Kaffee gießen. Tatsächlich verschlechtert dies den Geschmack des Getränks nur und macht es bitter. Die optimale Wassertemperatur liegt bei bis zu 95 °C.

Die Behauptung bezüglich Dehydrierung ist ebenfalls nicht bestätigt. Obwohl Koffein eine leicht harntreibende Wirkung hat, gleicht die Flüssigkeit im Kaffee diesen Effekt aus, sodass das Getränk den Wasserhaushalt nicht stört.

Ein weiterer gefährlicher Fehler ist der Konsum von Kaffee zum Ausnüchtern. Kaffee baut den Alkohol nicht aus dem Körper ab, sondern erzeugt lediglich eine Illusion von Vitalität, was zu riskanten Entscheidungen führen kann.

Kaffee ist kein Hilfsmittel zum Abnehmen. Koffein kann zwar vorübergehend den Stoffwechsel ankurbeln und den Appetit zügeln, reicht aber nicht aus, um tatsächlich beim Abnehmen zu helfen.

Macht Kaffee süchtig?

Experten sind sich einig, dass Koffein einen Einfluss auf das Nervensystem hat, weshalb ein abrupter Kaffeeentzug Kopfschmerzen oder Reizbarkeit verursachen kann. Dieser Effekt ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einer ernsthaften Abhängigkeit.

Im Hinblick auf schwere Erkrankungen gibt es keine wissenschaftlichen Belege für einen Zusammenhang zwischen moderatem Kaffeekonsum und dem Risiko, an Krebs oder Herzkrankheiten zu erkranken. Im Gegenteil, einige Studien deuten auf eine positive Wirkung des Getränks auf die Blutgefäße und das Gehirn hin.

Unabhängig davon raten Experten schwangeren Frauen zur Vorsicht – ihnen wird empfohlen, sich auf eine Tasse pro Tag zu beschränken und nicht ganz auf Kaffee zu verzichten.

Die Schlussfolgerung ist einfach: Kaffee kann Teil eines gesunden Lebensstils sein, wenn man das richtige Maß kennt und ihn nicht als Allheilmittel für alle Probleme betrachtet.

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