In Lemberg wurden am 14. Juni auf dem Gelände der Gartengenossenschaft „Troyanda“ in der Bigova-Straße 17 bei Erdarbeiten explosive Gegenstände gefunden. Die Munition stammte vermutlich noch aus dem Zweiten Weltkrieg.
Wie die Abteilung für Zivilschutz der regionalen Katastrophenschutzbehörde Lwiw mitteilte, wurde beim Ausheben eines Grabens nur fünf Meter von einem Wohngebäude entfernt ein gefährlicher Fund gemacht.
Zunächst wurden vier 76-mm-Artilleriegranaten gefunden. Ein Minenräumkommando traf am Fundort ein und führte eine zusätzliche Untersuchung des Gebiets durch. Im Zuge dieser Suche erhöhte sich die Anzahl der gefundenen Munition auf 83.
Aufgrund des Umfangs und der Komplexität der Arbeiten hatten die Pioniere keine Zeit, die Minenräumung an einem Tag abzuschließen – die Operation zur Neutralisierung der Granaten wird am 15. Juni fortgesetzt.
Das Gebiet wird derzeit bewacht, und die Bewohner werden dringend gebeten, vorsichtig zu sein, Gebiete zu meiden, in denen Munition gefunden wurde, und nicht zu versuchen, diese selbst zu bewegen.
Solche Fälle erinnern daran, dass Krieg auch Jahrzehnte später noch immer eine Bedrohung für die Zivilbevölkerung darstellt. Lemberg ist eine der Regionen, in denen solche Funde noch immer keine Seltenheit sind.

