Ein neuer Bericht von OnePoll hat alarmierende Zahlen enthüllt: Der durchschnittliche Erwachsene verbringt etwa sechs Stunden am Tag mit seinem Smartphone, was sich auf 88 Tage im Jahr summiert – fast ein Viertel des Jahres wird mit dem Scrollen im Internet verbracht.
Die Generation Z verbringt die meiste Zeit mit ihren Smartphones, nämlich über sechseinhalb Stunden täglich. Die Studie hat zudem eine Reihe psychologischer Folgen dieses Lebensstils festgestellt.
Alarmierende Zahlen:
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10 % gaben zu, mehr als 12 Stunden am Tag vor ihrem Handybildschirm zu verbringen;
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50 % sind der Meinung, dass ihre „soziale Batterie“ aufgrund der Zeit, die sie online verbringen, erschöpft ist (bei der Generation Z sind es 62 %)
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52 % fühlen sich vom Druck, in den sozialen Medien ständig auf dem Laufenden sein zu müssen, überfordert;
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59 % gaben an, dass die Zeit, die sie am Telefon verbringen, im vergangenen Jahr zugenommen hat;
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47 % sind „immer online“ und der Nachrichtenstrom, den sie erhalten, ist „konstant“ (60 %)
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64 % sind nostalgisch für die 90er Jahre und vermissen die Zeiten, als die Menschen noch ohne Smartphones kommunizierten;
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32 % verschieben Verabredungen mit Freunden aufgrund der digitalen Überlastung, und 18 % können sich aufgrund der Erschöpfung durch Online-Aktivitäten gar nicht mehr vorstellen, Treffen zu organisieren.
Die Zeit, die persönlich verbracht wird, hat sich in den letzten 24 Jahren um 35 % verringert, während sich die Zeit, die am Telefon verbracht wird, mehr als verdoppelt hat (um 54 %).
Das sind wahrlich erschreckende Zahlen im globalen Maßstab. Gedankenloses Scrollen durch soziale Medien raubt Zeit, die man für das reale Leben, Entwicklung und gute Taten nutzen könnte.

