Am 24. August überquerte der ukrainische Abgeordnete Artem Dmytruk unbefugt die Grenze nach Moldau und verließ das ukrainische Staatsgebiet. Wie bekannt wurde, beantragte er bei den moldauischen Behörden politisches Asyl und flog anschließend nach Rom, wo er sich derzeit aufhält.
Artem Dmytruk überquerte die Grenze illegal über den Grenzübergang Palanka. Laut der Zeitung „Ukrainska Pravda“ überquerte der Abgeordnete die Grenze zu Fuß und begab sich umgehend zur örtlichen Polizeistation in Stefan Voda, wo er vorübergehenden Asyl beantragte. Es liegen keine Aufzeichnungen über seine offizielle Ausreise aus der Ukraine an der ukrainischen Grenzstation vor.
Dmytruk traf später am Flughafen Chișinău ein, von wo aus er nach Rom fliegen sollte. Ukrainische Strafverfolgungsbehörden stellten einen Antrag auf seine Inhaftierung, der jedoch mangels Rechtsgrundlage nicht umgesetzt wurde, und er konnte Moldau verlassen.
Am 25. August erklärte die ukrainische Seite Dmytruk offiziell für verdächtig, was die Grundlage für seine Inhaftierung in Moldawien im Falle seiner Rückkehr bildete.
Derzeit sind die Informationen über Dmytruks weiteren Aufenthaltsort widersprüchlich. Einige Quellen der „Ukrainischen Prawda“ berichten, er habe Rom in Richtung London verlassen, andere, dass Istanbul seine nächste Station sein könnte.
Der stellvertretende Volksabgeordnete Artem Dmytruk wurde über den Verdacht der Angriffe auf einen Polizeibeamten und einen Militärangehörigen informiert. Er wurde daher zur Durchführung der Ermittlungen und des weiteren Verfahrens zum SBI-Ermittler vorgeladen.

