Zink ist eines der wichtigsten Spurenelemente, die für die normale Funktion des Körpers benötigt werden. Es ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt und spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Immunsystems, des Stoffwechsels und der allgemeinen Gesundheit.
Zinkmangel kann zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. Zu den Hauptsymptomen zählen ein geschwächtes Immunsystem, erhöhte Infektanfälligkeit, Haut- und Haarprobleme, Sehstörungen sowie der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns. Ein Mangel dieses Spurenelements kann außerdem Depressionen und Entwicklungsverzögerungen verursachen.
Experten betonen, dass der Körper Zink nicht in großen Mengen speichern kann. Daher muss es regelmäßig über die Nahrung oder gegebenenfalls über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Alkoholmissbrauch kann die Zinkaufnahme beeinträchtigen.
Menschen, die strenge Diäten einhalten oder tierische Produkte von ihrem Speiseplan streichen, haben ein erhöhtes Risiko. Besonders wichtig ist es auch, den Zinkspiegel bei Schwangeren und Stillenden zu überwachen.
Zink kommt in vielen Lebensmitteln vor. Besonders hohe Mengen finden sich in Meeresfrüchten wie Austern, Garnelen und Tintenfisch. Auch Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Nüsse, Samen sowie einige Gemüse-, Obst- und Beerensorten enthalten nennenswerte Mengen dieses Spurenelements.
Ein ausreichender Zinkspiegel stärkt das Immunsystem, verbessert den Zustand von Haut und Haar, erhält die Sehkraft und wirkt sich positiv auf das emotionale Wohlbefinden aus. Darüber hinaus trägt er dazu bei, das Risiko für verschiedene Erkrankungen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen, zu senken.
Experten raten dazu, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und bei ersten Anzeichen eines Mangels einen Arzt aufzusuchen, um Komplikationen zu vermeiden und die Gesundheit zu erhalten.

