Ein magnetischer Sturm der Stärke G1 könnte die Erde im Frühherbst treffen. Laut dem britischen geologischen Dienst (British Geological Survey) werden für den 1. September aktive und kurzzeitige Störungen des Magnetfelds vorhergesagt.
Experten erklären, dass der Sturm durch den Einfluss eines koronalen Lochs im Zentrum der Sonnenscheibe verursacht wird. Dieses Loch stößt Ströme von hochenergetischem Sonnenplasma aus, die die Erdatmosphäre erreichen und deren Magnetfeld stören.
Die Situation wird durch das Vorhandensein mehrerer aktiver Regionen auf der Sonne zusätzlich verkompliziert. Sollte es zu einem koronalen Massenauswurf kommen, könnte dieser sich mit dem Ausstoß aus dem koronalen Loch verbinden und den Sturm noch verstärken.
Magnetische Stürme sind besonders für Menschen, die stark vom Wetter abhängig sind, spürbar. Sie können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Blutdruckabfall und Schlafstörungen hervorrufen.
Ärzte raten, an solchen Tagen Überarbeitung, starke körperliche Anstrengung und Stresssituationen zu vermeiden. Es ist wichtig, einen geregelten Tagesablauf beizubehalten, jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und dem Körper ausreichend Ruhe zu gönnen.
Wie man die Auswirkungen des Weltraumwetters verringern kann
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Gehen Sie mehr an der frischen Luft spazieren;
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Ergänzen Sie Ihre Ernährung mit Gemüse, Obst und sauberem Wasser;
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Kaffee und Alkohol nur in Maßen konsumieren;
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Betätigen Sie sich in leichter körperlicher Aktivität.
Solche einfachen Schritte werden dazu beitragen, die negativen Auswirkungen des Weltraumwetters auf den Körper zu verringern.

