Am 14. September feiern orthodoxe Christen die Erhöhung des Heiligen Kreuzes: die wichtigsten Zeichen

Am 14. September feiern orthodoxe Christen die Kreuzerhöhung, eines der zwölf wichtigsten kirchlichen Feste des Jahres gemäß dem neuen Kalender. An diesem Tag wird auch des heiligen Johannes Chrysostomus, Erzbischof von Konstantinopel, gedacht.

Was wird in der Kirche am 14. September gefeiert?

Die Kreuzerhöhung des Herrn symbolisiert die Erhabenheit und Größe des Schreins, an dem Jesus Christus gekreuzigt wurde. In Kirchen finden feierliche Gottesdienste statt, und die Gläubigen beten für Gesundheit, Wohlergehen und den Schutz ihrer Familien.

Darüber hinaus ehrt die Kirche heute das Andenken an den heiligen Johannes Chrysostomus. Er wurde um 347 in Antiochia geboren, genoss eine hervorragende Ausbildung und legte nach dem Tod seiner Mutter die Mönchsgelübde ab. Seine Predigten und Werke machten ihn zu einem der berühmtesten Theologen. Aufgrund eines Konflikts mit Kaiserin Eudoxia wurde Johannes zweimal aus Konstantinopel verbannt und verbrachte seine letzten Jahre im Exil. Er starb am 14. September 407. Wegen seiner Beredsamkeit wurde er Chrysostomus genannt.

Im Volkskalender ist dieser Tag auch der Lisnyn-Ikone der Mutter Gottes gewidmet, vor der die Menschen um Heilung von körperlichen und seelischen Krankheiten beten.

Traditionen und Verbote bezüglich der Erhöhung

  • An diesem Tag ist striktes Fasten Pflicht – Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier sind nicht erlaubt.

  • Es gibt den weitverbreiteten Glauben: Wer am Tag der Kreuzerhöhung fastet, dem werden die sieben Sünden vergeben.

  • Um das Haus vor bösen Mächten zu schützen, wird Weihwasser versprengt.

  • Es ist verboten zu streiten, zu fluchen, Gerüchte zu verbreiten und Hilfe abzulehnen.

  • Es wird nicht empfohlen, neue Aufgaben zu übernehmen, Geld zu verleihen oder schwere Arbeiten zu verrichten.

  • Sie raten davon ab, in den Wald zu gehen – dem Glauben nach werden dort böse Geister aktiv –, aber tatsächlich ist es während dieser Zeit, dass sich Schlangen zum Überwintern verstecken und Bären in ihre Höhlen gehen.

Zeichen des 14. September

  • Wenn Vögel in wärmere Gefilde wegfliegen, wird der Winter früh und kalt sein.

  • An diesem Tag kam es zu einer deutlichen Abkühlung – hin zum frühen Frühling.

  • Der Westwind weht seit mehreren Tagen ununterbrochen – das Wetter wird sich bald verschlechtern.

  • Morgenfröste – bis hin zu einem strengen Winter.

  • Sieh dir die Vögel am Himmel an und wünsche dir etwas – dein Wunsch wird mit Sicherheit in Erfüllung gehen.

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