21. November: Was die Ukrainer und die ganze Welt heute feiern

Der 21. November ist einer der wichtigsten Termine im ukrainischen Kalender. An diesem Tag wird der Ereignisse gedacht, die die moderne Geschichte der Ukraine geprägt haben, es finden bedeutende kirchliche Feste statt, und es werden zahlreiche internationale Feiertage begangen. Im Volkskalender ist dieser Tag traditionell mit dem Übergang vom Herbst zum Winter und den damit verbundenen Wettervorhersagen verbunden.

An diesem Tag verschmelzen traditionelle und uralte Bräuche. Nach dem neuen Kirchenrecht wird am 21. November die Darstellung der Allerheiligsten Gottesgebärerin in der Kirche begangen – ein Feiertag, der im Volksmund als Drittes Vorritual der Reinheit bekannt ist. Er ist verbunden mit Gebeten für familiäre Harmonie, das Glück der Frauen, die Vergebung der Sünden und Heilung. In der Antike veranstalteten die Ukrainer an diesem Tag Jahrmärkte, Versammlungen und festliche Feierlichkeiten.

Die Erinnerung an die alte kirchliche Tradition ist ebenfalls lebendig: Am 21. November wurde nach dem julianischen Kalender der Tag des Erzengels Michael gefeiert – des Schutzpatrons des Heeres und Verteidigers der himmlischen Heerscharen.

Weltweit werden heute zahlreiche wichtige Gedenktage begangen. Die UN-Generalversammlung feiert den Weltfernsehtag und unterstreicht damit die Rolle der Medien bei der Gestaltung eines qualitativ hochwertigen und verantwortungsvollen Informationsraums. Fischer haben ihren eigenen Feiertag – den Weltfischereitag, der nachhaltigen und tierschutzgerechten Fangmethoden gewidmet ist. Weitere internationale Initiativen sind der Tag der Grüße, der Mukoviszidose-Tag, der Tag des Einmaleins, der Tag gegen Mobbing, der Tag der Vasektomie und der Tag ohne Musik.

Für die Ukrainer hat der 21. November noch eine weitere besondere Bedeutung – es ist der Tag der Würde und Freiheit, der zur Erinnerung an den Beginn der Orangenen Revolution von 2004 und der Revolution der Würde von 2013 eingeführt wurde. An diesem Tag ehren sie das Andenken der Helden der Himmlischen Hundert und erinnern an den historischen Weg, auf dem die Ukrainer ihre Treue zu den Idealen von Demokratie und Freiheit unter Beweis gestellt haben.

Im Volksglauben galt der 21. November als Grenze zwischen Herbst und Winter. Wetterzeichen an diesem Tag wurden traditionell mit bevorstehenden Frösten und dem Verhalten der Natur in Verbindung gebracht. Nebel kündigte angeblich Tauwetter an, Regen hingegen einen kurzen, ungemütlichen Frühling. Der dritte Feiertag galt als günstig für Geschäftsabschlüsse, Handel und Finanzangelegenheiten.

Gleichzeitig galten bestimmte Verbote. Wie an anderen hohen kirchlichen Feiertagen wurde davon abgeraten, zu streiten, schwere Arbeit zu verrichten, Wäsche zu waschen, zu putzen oder Alkohol zu trinken. Auch vom Verleihen von Geld wurde abgeraten, um finanzielle Verluste zu vermeiden. Zudem sollte man übereilte und unüberlegte Entscheidungen vermeiden.

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