In der Region Dnipropetrowsk wurde das Auto eines Beamten in die Luft gesprengt, und bei einer Granatenexplosion in Kiew starben Menschen

In der Region Dnipropetrowsk ermitteln die Behörden zu den Umständen einer Autoexplosion, bei der ein lokaler Beamter und seine Frau verletzt wurden. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall heute Morgen gegen 7:40 Uhr. Beide wurden durch die Explosion verletzt. Das Ehepaar befand sich zum Zeitpunkt der Explosion im Auto.

Der Erste Stellvertretende Leiter der Nationalen Polizei der Ukraine und Leiter der Hauptermittlungsabteilung, Maksym Tsutskiridze, Ermittler, Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU und Vertreter der Staatsanwaltschaft trafen am Tatort ein. Die Polizei teilte mit, dass die Frage der rechtlichen Einordnung des Vorfalls derzeit geklärt werde und alle Umstände und Motive aufgeklärt würden.

Dies ist nicht der erste derartige Vorfall in der Ukraine innerhalb der letzten 24 Stunden. Am 3. April ereigneten sich in Kiew zwei Explosionen, die ebenfalls die Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte auf sich zogen. Eine davon ereignete sich auf dem Junist-Markt im Desnyanskyi-Bezirk. Ersten Angaben zufolge explodierte eine Handgranate in einem Kiosk. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben. Sprengstoffexperten fanden Munitionsreste, die den Einsatz eines Sprengkörpers bestätigen.

Im Dnipro-Viertel der Hauptstadt ereignete sich eine weitere Explosion. Ein Mann fand in der Nähe von Garagen ein Stück Kupferdraht, an dem ein Gegenstand befestigt war, der wie ein Zündhütchen aussah. Er erhitzte ihn mit einem Feuerzeug, was die Explosion auslöste. Das Opfer wurde mit einer Bauchverletzung ins Krankenhaus eingeliefert.

Alle Fälle werden derzeit untersucht, und die Polizei schließt sowohl fahrlässigen Umgang mit Sprengstoff als auch mögliche Straftaten nicht aus. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, vorsichtig zu sein, verdächtige Gegenstände nicht zu berühren und Funde der Polizei zu melden.

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