In der Region Odessa haben Polizeibeamte einen Mann festgenommen, der gegen Bezahlung Postämter und Verwaltungsgebäude in Brand gesteckt hatte. Laut Generalstaatsanwaltschaft erhielt der Verdächtige die Anweisungen per Kurier und filmte seine Taten für den Bericht.
Den Ermittlungen zufolge handelte der Verdächtige in klarer gemeinschaftlicher Absicht. Er erhielt Brandstiftungsaufträge anonym über Messenger, koordinierte die Tatorte und Sicherheitsvorkehrungen sorgfältig, um seine Identifizierung zu erschweren. Die Auftraggeber versprachen ihm eine Belohnung sowie die Garantie, ihm im Falle einer Festnahme die Flucht ins Ausland zu ermöglichen.
Der Mann bereitete Material für Brandanschläge vor – er übergoss Wände und Fenster ausgewählter Objekte mit Benzin, zündete sie an und filmte den Vorgang. Das Geld für die ausgeführten „Aufträge“ erhielt er über eine elektronische Geldbörse.
Zwischen Oktober und Dezember 2024 verübte der Täter eine Reihe von Brandanschlägen auf Postämter und Verwaltungsgebäude lokaler Behörden in der Region Odessa. Eines der Ziele war das Büro des Pensionsfonds im Bezirk Ovidiopol. Bei einem weiteren Brandanschlagversuch wurde der Mann am Tatort festgenommen.
Der Verdächtige wurde wegen vorsätzlicher Sachbeschädigung durch Brandstiftung angeklagt. Er befindet sich derzeit in Haft, die Ermittlungen dauern an.

