Biden erlaubte den ukrainischen Streitkräften vor drei Tagen einen Angriff auf russisches Territorium

Die USA haben der Ukraine grünes Licht für den Einsatz von Langstreckenwaffen gegen russisches Territorium gegeben, berichtete Axios unter Berufung auf Quellen in Washington. Laut dem Bericht traf Präsident Joe Biden die Entscheidung vor etwa drei Tagen, und die ukrainische Seite wurde umgehend darüber informiert.

Laut Quellenangaben traf das Weiße Haus diese Entscheidung als Reaktion auf die Bedrohung durch Nordkorea. Die USA versuchen, das Kim-Jong-un-Regime davon abzuhalten, weitere Militäreinheiten zur Unterstützung Russlands im Krieg gegen die Ukraine zu entsenden.

„Informationen über Bidens Entscheidung wurden vor etwa drei Tagen an die Ukraine weitergegeben“, zitiert die Veröffentlichung eine Quelle.

US-Beamte hoffen, dass die Niederlage nordkoreanischer Einheiten in der Region Kursk Pjöngjang dazu zwingen wird, seine Pläne für eine weitere Kriegsbeteiligung zu überdenken. Sollte dieser Plan aufgehen, würden die russischen Streitkräfte in kritischen Frontabschnitten scheitern.

Die Entscheidung des Weißen Hauses erlaubt es den ukrainischen Streitkräften, Ziele tief im russischen Territorium mit Langstreckenraketen wie ATACMS, Storm Shadow und SCALP anzugreifen. Dies bedeutet, dass die ukrainische Armee nun nicht nur russische Militäreinrichtungen, sondern auch nordkoreanische Einheiten, die auf russischer Seite operieren, angreifen kann.

„Die ukrainischen Verteidigungskräfte haben das Recht erhalten, russisches Territorium anzugreifen, insbesondere Truppen der Russischen Föderation und der DVRK in der Region Kursk“, berichten die Medien.

Reaktion Russlands und Nordkoreas

Die Russische Föderation hat bereits auf diese Entscheidung reagiert und gedroht, dass Angriffe auf ihr Territorium den Konflikt eskalieren lassen könnten. Der Föderationsrat erklärte, solche Aktionen könnten die NATO „zu einem direkten Teilnehmer am Krieg in der Ukraine“ machen und sogar zu einem Dritten Weltkrieg führen.

Der Sohn des designierten US-Präsidenten Donald Trump Jr. äußerte ebenfalls Bedenken und kritisierte die Entscheidung der Biden-Regierung als eine, die zu einer gefährlichen Eskalation führen könnte.

Offizielle Vertreter des Pentagons haben sich bisher zu diesen Informationen nicht geäußert. Experten weisen jedoch darauf hin, dass diese Entscheidung ein entscheidender Faktor für den Kriegsverlauf sein könnte, da sie der Ukraine eine effektivere Abwehr der Aggression und die Unterbindung der nordkoreanischen Truppen zur Unterstützung Russlands ermöglichen würde.

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