Mitarbeiter des Staatlichen Ermittlungsbüros haben den stellvertretenden Leiter eines der regionalen Rekrutierungs- und Sozialzentren in der Region Lwiw wegen Abgabe einer falschen Erklärung überführt. Es geht dabei um nicht deklariertes Vermögen im Wert von rund 8 Millionen Hrywnja.
Den Ermittlungen zufolge hat der Beamte in seiner Steuererklärung mehrere Immobilien und Fahrzeuge, die er tatsächlich nutzte, nicht angegeben. Konkret geht es um ein Grundstück und ein Wohnhaus im Bezirk Lwiw. Offiziell waren diese Objekte auf den Namen seiner Schwiegermutter eingetragen.
Darüber hinaus waren zwei Autos – ein Mercedes und ein Nissan – auf enge Verwandte, darunter seinen Vater und seine Schwester, zugelassen, wurden aber laut den Ermittlungen tatsächlich von dem Beamten und seiner Frau benutzt.
Das staatliche Ermittlungsbüro stellt fest, dass eine Analyse des Einkommens der in den Fall verwickelten Person ergibt, dass dieses nicht dem Wert der erworbenen Immobilie entspricht.
Ihm wird die Angabe falscher Informationen vorgeworfen. Die im Artikel vorgesehene Strafe sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren sowie ein Berufsverbot vor.
Laut lokalen Medienberichten handelt es sich bei dem Verdächtigen um Oberst Oleksandr Drapinsky. Das SBI gibt den Namen des Verdächtigen jedoch nicht offiziell bekannt.

