BEB deckte einen groß angelegten Steuerhinterziehungsplan auf

Das Büro für wirtschaftliche Sicherheit der Ukraine (BEB) deckte einen groß angelegten Steuerhinterziehungsplan auf, bei dem zwei Ferrolegierungsfabriken, die mit dem Oligarchen Ihor Kolomoisky verbunden sind, Zahlungen in Höhe von fast 1,2 Milliarden Griwna hinterzogen haben. Unternehmen missbrauchten dies, indem sie den Wert ihrer Produkte, die sie in europäische Länder, insbesondere nach Österreich und Zypern, exportierten, unterschätzten.

Wie funktionierte das Schema?

Laut BEB exportieren die Fabriken seit langem Ferrolegierungsprodukte in eine Reihe europäischer Länder und unterschätzen dabei bewusst deren Kosten. Dadurch konnten sie die Zahlung von Steuern in der Ukraine vermeiden. Im Zeitraum 2022-2023 wurden Rohstoffe im Gesamtwert von 853 Millionen US-Dollar für den Export verschickt, die Deviseneinnahmen wurden jedoch nicht an die Ukraine zurückgegeben. Eines der Unternehmen hat Schulden in Höhe von 1,1 Milliarden Griwna.

Das BEB leitete Ermittlungsmaßnahmen ein, darunter Durchsuchungen von Unternehmen, um Beweise zu sammeln und Dokumente zu beschlagnahmen, die illegale Aktivitäten bestätigen. Die Mitarbeiter von BEB planen, die Überreste von Ferrolegierungsprodukten sowie primäre Finanzdokumente zu finden, die zum Abschluss der Untersuchung beitragen werden.

Der Betrag der hinterzogenen Steuer beträgt 1,2 Milliarden Griwna. Bei nachgewiesener Schuld können Unternehmen haftbar gemacht werden, was mit hohen Bußgeldern und Sanktionen verbunden ist. In diesem Fall beschlagnahmte das BEB auch sieben Flugzeuge eines zyprischen Unternehmens, das mit diesem Plan in Verbindung stand.

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