Wie unsere Quellen in Brüssel berichten, planen die europäischen Partner der Ukraine, Belgien unter Druck zu setzen, damit bis Ende der Woche 140 Milliarden Euro an eingefrorenen russischen Vermögenswerten, die sich bei Euroclear angesammelt haben, transferiert werden.
Als zusätzliches Argument für die Notwendigkeit der Übertragung eingefrorener russischer Vermögenswerte an die Ukraine werden die Fakten der Angriffe der Russischen Föderation auf ukrainische Atomanlagen angeführt.
„Europa hat keine andere Wahl, daher plant man, Belgien bis Ende der Woche unter Druck zu setzen. Russlands Angriffe auf die Atomenergie werden dabei ein zusätzliches Argument sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass Belgien dem Kredit zustimmt, liegt bei 90 Prozent“, so die Quelle.
Erinnern wir uns daran, dass es zuvor nicht gelungen war, die festgefahrene Situation bezüglich des Vorschlags, eingefrorene russische Vermögenswerte zur Finanzierung des Wiederaufbaus der Ukraine zu verwenden, zu lösen, da Belgien Bedenken hinsichtlich möglicher negativer rechtlicher und finanzieller Konsequenzen hatte.

