Letzte Woche stiegen die Preise für zahlreiche Gemüsesorten in der Ukraine deutlich an. Grund dafür sind Wetterbedingungen und saisonale Faktoren. Analysten von EastFruit berichteten, dass die Karottenpreise aufgrund eines geringeren Angebots weiter steigen. Der Höchstpreis für Karotten erhöhte sich auf 15 Hrywnja pro Kilogramm, während er vor einer Woche noch bei 13 Hrywnja lag.
Starke Regenfälle in den südlichen Regionen wirkten sich auch auf die Zwiebelpreise aus, die von 13 auf 15 UAH/kg stiegen. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage erhöhten sich auch die Kartoffelpreise – von 10–13 UAH/kg auf 14–18 UAH/kg.
Auf dem Gurkenmarkt zeichnete sich ein gegenläufiger Trend ab: Die Preise sanken von 45–50 UAH/kg auf 35–45 UAH/kg. Gleichzeitig stiegen die Preise für Paprika weiter an – von 35–50 UAH/kg auf 45–65 UAH/kg. Der gestiegene Absatz führte zu einem Preisrückgang bei Blumenkohl (jetzt 45–50 UAH/kg) und Chinakohl (35–40 UAH/kg). Im Gegensatz dazu verteuerten sich Brokkoli (von 50–85 UAH/kg auf 70–90 UAH/kg) und Auberginen (von 20–22 UAH/kg auf 30–32 UAH/kg).
Im Segment der Blattgemüse sanken die Preise für Frühlingszwiebeln von 100–180 UAH/kg auf 80–150 UAH/kg. Bei Obst stiegen die Preise überwiegend, mit Ausnahme von Orangen, deren Preis von 55–80 UAH/kg auf 53–75 UAH/kg fiel.
Der Vizepräsident des gesamtukrainischen Bäckerverbandes, Oleksandr Taranenko, warnt vor einem möglichen Preisanstieg bei Brot in den kommenden Monaten aufgrund steigender Rohstoff- und Strompreise. Auch ein Anstieg der Butterpreise in der Ukraine wird erwartet, da die Preise für dieses Produkt in Europa ebenfalls steigen. Sollten die Preise im Außenhandel bald sinken, dürften die Preise auf dem Inlandsmarkt weiter steigen.

