Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock warnte China bei ihrem Besuch in Peking davor, Kampfdrohnen an Russland zu liefern. Sie betonte, dass eine solche Unterstützung für Moskaus Militäreinsätze in der Ukraine zu einer erneuten Eskalation des Konflikts führen und schwerwiegende Folgen für die bilateralen Beziehungen haben würde.
Wir haben deutlich gemacht, dass dies eine neue Eskalation darstellen würde
Burbock sagte, ein solcher Schritt hätte schwerwiegende Folgen für die Beziehungen, rief China aber gleichzeitig dazu auf, eine konstruktive Rolle bei der Beendigung des Krieges zu spielen.
Ein gerechter Friedensprozess ist jetzt dringender denn je nötig
Sie merkte an, dass der Dialog mit China wichtig sei, auch wenn es unterschiedliche Ansichten zu der Situation gebe.
Burbock äußerte zudem Besorgnis über die Beteiligung nordkoreanischer Soldaten am Krieg gegen die Ukraine, wodurch Südostasien in einen Konflikt hineingezogen worden sei, der den Interessen Chinas zuwiderlaufe.
Diese Aussagen erfolgten vor dem Hintergrund von Berichten über die sich verschlechternde politische Lage in der Region und die Stärkung des russischen Einflusses durch die Beteiligung internationaler Verbündeter am Krieg gegen die Ukraine.
Die chinesischen und russischen Streitkräfte führten die neunte gemeinsame strategische Patrouille im Luftraum über dem Japanischen Meer durch.

