Der Chef des ukrainischen Geheimdienstes, Kyrylo Budanov, berichtete während des Forums der Europäischen Strategie von Jalta (YES) von einem signifikanten Anstieg der Produktion von gelenkten Fliegerbomben in Russland, was sich zu einem ernsten Problem für die ukrainischen Truppen an der Front entwickelt hat.
Budanow betonte, dass die russischen Iskander-Raketensysteme zwar viel Aufmerksamkeit erhalten hätten, die eigentliche Gefahr jedoch in der Produktionssteigerung der KAB-Raketen liege. „Dies ist ein enormes Problem an der Front. Die Produktion gelenkter Fliegerbomben hat sich um ein Vielfaches erhöht, was die in der taktischen Tiefe operierenden Streitkräfte vor große Herausforderungen stellt“, erklärte er.
Das Problem der KABs an der Front
Kyrylo Budanov wies darauf hin, dass KABs aufgrund ihrer Fähigkeit, auf taktischer Ebene erheblichen Schaden anzurichten, besonders gefährlich seien. Sie greifen direkt die Stellungen ukrainischer Truppen und die zivile Infrastruktur an, was die Kampfführung erschwert und großen Schaden verursacht.
Er betonte außerdem, dass Russland seinen Fokus zwar auf Raketensysteme, insbesondere das Iskander-System, gerichtet habe, die Produktionssteigerung des KAB jedoch eine neue Herausforderung darstelle. Diese Produktionssteigerung könne schwerwiegende Folgen für die strategische Planung und die operative Lage an der Front haben.

