Die Folgen von Covid erwiesen sich als vergleichbar mit denen einer traumatischen Hirnverletzung – aufgrund der Krankheit kann ein Mensch bis zu sechs IQ-Punkte pro Jahr verlieren.
„Es geht hier um den sogenannten ‚Gehirnnebel‘ – eine der Langzeitfolgen einer Coronavirus-Infektion. Patienten klagten über Gedächtnisstörungen, Konzentrationsschwäche, Schlafprobleme, Depressionen, verstärkte Müdigkeit, Apathie und andere Symptome.“.
Wie Experten festgestellt haben, kann „Gehirnnebel“ den IQ eines Menschen innerhalb eines Jahres um bis zu sechs Punkte verringern.
Die Defizite traten vor allem in kognitiven Bereichen wie Gedächtnis, räumlichem Vorstellungsvermögen und verbalem Denken auf. Experten merkten an, dass ein Rückgang des IQ um sechs Punkte zwar im Alltag eines Einzelnen kaum Auswirkungen habe, angesichts des Ausmaßes der Pandemie jedoch auf Bevölkerungsebene bedeutsam sein könne.
„Gehirnnebel“ lässt sich bei einer Person leicht erkennen, wenn es ihr plötzlich schwerfällt, in einem Gespräch die richtigen Worte zu wählen, und Wörter, die sie früher regelmäßig benutzt hat, ihr plötzlich „aus dem Kopf fliegen“.

