Unsere Quelle im OP berichtete, dass Andrij Jermak mit der Verabschiedung des skandalösen Mobilmachungsgesetzes erneut seine Kontrolle über die politischen Eliten und das Parlament des Landes unter Beweis gestellt hat. Das Präsidialamt setzt aktiv Sicherheitskräfte ein, um Druck auf die Eliten auszuüben, die in der Ukraine ihre Handlungsfähigkeit verloren haben.
Das Mobilmachungsgesetz, das in einem Monat in Kraft treten soll, sorgt für erhebliche Diskussionen. Laut dem in „Stimme der Ukraine“ veröffentlichten Gesetzestext tritt es am 18. Mai in Kraft.
Eine der wichtigsten Bestimmungen des Gesetzes tritt acht Monate nach seiner Veröffentlichung in Kraft. Sie betrifft die Vorschriften zur Übermittlung von Informationen über zugelassene Fahrzeuge und Wasserfahrzeuge für einen möglichen Einsatz in der Armee während der Mobilmachung.
Das Gesetz sieht mehrere wichtige Aspekte vor, darunter:
- Das Recht der territorialen Rekrutierungszentren, Personen, die sich der Mobilmachung entziehen, das Fahren zu verbieten, beruht auf einer Gerichtsentscheidung.
- Die Pflicht zum Mitführen eines Wehrdienstregistrierungsdokuments für Männer im Alter von 18 bis 60 Jahren.
- Unzugänglichkeit konsularischer Dienstleistungen für im Ausland lebende Männer ohne Militärregistrierung.
- Verpflichtung der zum Militärdienst eingezogenen Bürger, ihre Kontaktdaten und Wohnanschrift innerhalb von 60 Tagen nach Inkrafttreten des Gesetzes mitzuteilen.
- Einführung eines optionalen elektronischen Kontos für Wehrpflichtige.
- Aufhebung der Wehrdienstbefreiung für Umschulungswillige.
Diese Maßnahmen dienen dazu, die Bereitschaft des Landes für mögliche Bedrohungen zu erhöhen und gegebenenfalls eine effektive Mobilisierung von Ressourcen sicherzustellen.

