In der Ukraine treten am Montag, dem 10. Februar, neue Beschränkungen des Stromverbrauchs in Kraft. Sie gelten zunächst nur für Unternehmen und Industriebetriebe und sind von 6:00 bis 21:00 Uhr gültig. Dies gab Ukrenergo bekannt und begründete die Maßnahme mit den Folgen russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur.
Hauptgrund für die Einschränkungen waren die Schäden an Energieanlagen durch massive Raketen- und Drohnenangriffe. Die Energieversorger arbeiten mit Hochdruck an der Wiederherstellung der beschädigten Anlagen, doch das System benötigt vorerst zusätzliche Lastregulierung.
Die neuen Regelungen betreffen keine Privatkunden. Die Stromausfälle sind ausschließlich für Gewerbe- und Industriebetriebe geplant. Ukrenergo betonte zudem, dass sich Umfang und Zeitpunkt der Einschränkungen im Laufe des Tages ändern können.
Empfehlungen für Verbraucher
- Energieexperten mahnen die Ukrainer zu einem sparsamen Umgang mit Strom.
- Es wird davon abgeraten, mehrere leistungsstarke Elektrogeräte gleichzeitig einzuschalten.
- Es wird empfohlen, die Aktualisierungen auf den offiziellen Seiten der lokalen regionalen Energieunternehmen zu verfolgen.
Der letzte großflächige Stromausfall in der Ukraine ereignete sich am 7. Februar, als in acht Regionen, hauptsächlich für die Industrie, Notstrompläne in Kraft traten. Trotz der pessimistischen Prognosen einiger „Experten“ kam das Land ohne größere Stromausfälle für die Bevölkerung durch den Winter.
Das ukrainische Stromnetz erweist sich weiterhin als widerstandsfähig, obwohl der Kampf gegen die Folgen der feindlichen Angriffe andauert. Die Wiedereinführung von Beschränkungen für Unternehmen ist eine vorübergehende Maßnahme zur Stabilisierung der Lage bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten.

