Russische Besatzungstruppen versuchen weiterhin, die Verteidigungslinien der ukrainischen Streitkräfte in der Ostukraine, insbesondere in der Region Donezk, zu durchbrechen. In der Nähe der Stadt Wugledar finden schwere Kämpfe statt, wo sich die Lage laut Kyrylo Sasonow, einem Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte, zunehmend zuspitzt. Im Fernsehsender „Kyiv24“ berichtete er über die Intensität der feindlichen Angriffe in dieser Region.
„Die letzten Tage waren sehr schwierig. Der Feind hat all seine Anstrengungen auf die Region Donezk konzentriert und versucht, wie schon 2022, in alle Richtungen vorzurücken. Er hat alles mobilisiert, was er konnte – sowohl Ausrüstung als auch Personal“, sagte Sazonov.
Die Lage ist besonders angespannt in Richtung Kurachiv, wo der Feind in den letzten Tagen nach gescheiterten Versuchen, Pokrowsk und Mirnograd einzunehmen, einen Vorstoß unternommen hat. Laut Sasonow beschießen die Russen diese Städte, ein weiteres Vorrücken in diese Richtung ist ihnen jedoch unmöglich. „Sie kämpfen um kleine Gebiete, können aber keine nennenswerten Erfolge erzielen“, fügte der Offizier hinzu.
Die heftigsten Kämpfe finden jedoch um Vugledar statt. Die Besatzer greifen von zwei Seiten an, was die Logistik der ukrainischen Truppen gefährdet. „Die Jungs halten durch, aber die Lage ist sehr schwierig“, bemerkte Sazonov.
Darüber hinaus versuchen russische Truppen aktiv, nach Kurakhove durchzubrechen, insbesondere durch den Sturm auf Gostre und den Einmarsch aus dem Norden. Die Verteidigung in dieser Richtung wird dadurch erschwert, dass das Gebiet größtenteils aus Steppe besteht, was dem Feind im Kampf einen gewissen Vorteil verschafft.
Trotz der intensiven Offensive des Feindes und der kritischen Lage in bestimmten Regionen der Region Donezk verteidigen ukrainische Militärangehörige weiterhin wichtige Stellungen.

