Der Vorsitzende der Werchowna Rada, Ruslan Stefantschuk, äußerte Zweifel an der Wirksamkeit der wirtschaftlichen Mobilmachungsbeschränkungen und behauptete, solche Maßnahmen hätten sich in keinem Land der Welt bewährt.
Laut Stefanchuk geht die Logik der Prozesse oft hinter einer „eingängigen Phrase“ verloren, und es gibt nur sehr wenige Länder, in denen ein solcher Ansatz funktioniert.
Gleichzeitig betonte die Präsidentin der Werchowna Rada die Notwendigkeit, in diesem Zusammenhang die Gleichstellung bei der Verteidigung des Landes und der Gerechtigkeit zu gewährleisten.
Die Werchowna Rada erwägt zwei mögliche Modelle zur wirtschaftlichen Befreiung vom Mobilmachungs- und Wehrdienst. Eines dieser Modelle sieht eine Befreiung für Personen mit einem Gehalt von über 35.000 Hrywnja vor, was in der ukrainischen Gesellschaft heftige Kritik hervorgerufen hat. Ökonomen betonen, dass das Ziel der wirtschaftlichen Befreiung darin bestehe, einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu verhindern, dies jedoch Konsultationen mit ukrainischen Arbeitgebern erfordere.

